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Garten- und Landschaftsbau
Dennis Ditz
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Wissenswertes rund um den Gehölzschnitt

Der Gehölzschnitt dient im Allgemeinen dazu, eine Pflanze von ihrem Volumen und ihrer Höhe her zu begrenzen. Auch eine Auslichtung wird damit bewirkt, die zum Beispiel bei Obstbäumen entscheidende Vorteile bringt. Der Fachmann unterscheidet beim Gehölzschnitt verschiedene Varianten.

Zum Ernteschnitt wird beim Gehölzschnitt üblicherweise die sogenannte Schneitelung gerechnet. Dabei wird belaubtes Geäst entfernt, was einer Weiterverwendung als Raufutter zugeführt wird. Eine zweite Form beim Gehölzschnitt ist der Pflegeschnitt, bei dem totes Holz aus der Baumkrone entfernt wird. Beim Pflegeschnitt für Obstbäume kommt noch der Wunsch nach einer Verbesserung der Ernte hinzu. Dichtes Geäst und Laubwerk bewirkt hier oft, dass nur kleine Früchte ausgebildet werden, die in sonnenarmen Erntezeiten nicht einmal richtig ausreifen können.

Der Pflegeschnitt wird zudem bei Zierbäumen und Nutzbäumen im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherung angewendet, um beispielsweise Überhänge auf Gehwege und Straßen zu verhindern. Die sogenannte Wipfelköpfung stellt eine Sonderform beim Gehölzschnitt dar. Sie muss bei Pappeln regelmäßig angewendet werden. Damit werden einerseits das Kronenvolumen und andererseits die Wuchshöhe begrenzt. Eine weitere Zielstellung der Wipfelköpfung ist, dass sehr hohe Bäume oftmals windanfällig werden und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Übersteigt die Wuchshöhe der Bäume die Traufhöhe der Häuser, sorgt Laub zudem für einen erhöhten Pflegeaufwand bei den Regenrinnen und Abflüssen. Deshalb erfolgt im Umfeld von Gebäuden der regelmäßige Gehölzschnitt als eine Maßnahme des Gebäudeschutzes.

Ein weiteres Spielfeld für den Experten für Gehölzschnitt ist der Formschnitt. Eine besondere Variante beim Formschnitt sind die Bonsai-Züchtungen. Hier werden spezielle Techniken wie de Wurzelschnitt und der Blattschnitt angewendet. Bei Zierpflanzen kann mit dem Blattschnitt auch das Wachstum forciert werden. Außerdem ist der Formschnitt eine Spielart der Gartenkunst, mit der man aus Bäumen und Büschen gezielt plastische Figuren entstehen lassen kann.

Der Gehölzschnitt ist eine wichtige Maßnahme der Vorbeugung gegen Baumkrankheiten. Einige von ihnen entstehen durch fehlendes Sonnenlicht in den Innenbereichen einer Baumkrone. Andere können sich nur dadurch entwickeln, dass Wind und Regen aus einer zu dichten Baumkrone Sporen und Käfer nicht herauswehen und herausspülen können. Stehen Bäume zu dicht beieinander, weil der Gehölzschnitt vernachlässigt wurde, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Baumkrankheit von einem Baum zum anderen übertragen wird.