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Garten- und Landschaftsbau
Dennis Ditz
Mittelstraße 10
42579 Heiligenhaus
Telefon: 02056 599609
Mobil: 0176 64911328
eMail: info@garten-ditz.de

Unser Dienstleistungsgebiet umfasst die Städte Heiligenhaus, Velbert, Mettmann, Düsseldorf, Essen, Mülheim an der Ruhr, Ratingen und Wuppertal

Was beim Rosenschnitt zu beachten ist

Der Rosenschnitt ist nicht nur einmalig sondern mehrmals im Jahr notwendig. Der wichtigste Rosenschnitt erfolgt im Frühjahr. Er sollte erst dann vorgenommen werden, wenn kein Risiko mehr für längeren oder stärkeren Frost besteht. Alte und verholzte Triebe aus dem Vorjahr können komplett entfernt werden. Von den jüngeren Trieben sollten Sie beim Rosenschnitt im Frühjahr nur die erfrorenen Spitzen abschneiden. Sämtliche anderen Triebe sollten Sie so einkürzen, dass zwischen drei und fünf Augen übrig bleiben.

Rose in voller BlüteGeschnitten wird etwa einen halben Zentimeter über dem letzten Auge, das stehenbleiben soll. Der Fachmann empfiehlt nicht den Schnitt im rechten Winkel zum Trieb, sondern er setzt die Gartenschere schräg an. Bevorzugt werden als Schnittstellen Augen, die nach außen gerichtet sind. So lässt sich das Volumen der Pflanzen gezielt nach außen hin erweitern. Der Schnitt an nach innen zeigenden Augen führt zu einer Verdichtung der Pflanze, die sich negativ auf die Lichteinwirkung und die Durchlüftung auswirkt. Eine schlechte Belüftung eines Rosenstocks wiederum begünstigt die Bedingungen für einen Befall mit Pilzen.

Ein erneuter Rosenschnitt ist im Sommer während der Zeit der Blüte notwendig. Er wird vom Fachmann als Ausputzschnitt bezeichnet. Dabei werden die Triebe mit verwelkten Blüten entfernt. Das sollten Sie nicht direkt am Stämmchen tun, sondern das erste Federblatt stehenlassen. Auch hier heißt es, die Gartenschere schräg anzusetzen, so dass die Schnittfläche des verbleibenden Triebrests nach außen zeigt. Außerdem ist der schräge Schnitt eine Prävention gegen den Befall mit Pilzen und Schimmel.

Ausnahmen bei dieser Art radikalem Rosenschnitt stellen die Kletterrosen sowie die Rambler das. Handelt es sich um einmalig blühende Rosen, ist diese Form Rosenschnitt ebenfalls nicht zu empfehlen, da sie zu einer geringeren Anzahl an Blüten führt. Hier sollte der fachkundige Schnitt direkt im Anschluss an die Blütezeit vorgenommen werden. Auch der Ausputzschnitt im Sommer sollte bei ihnen nicht durchgeführt werden.

Für den Rosenschnitt sollten Sie nur eine richtig scharfe Gartenschere verwenden, um das Quetschen der Triebe zu verhindern. Außerdem raten wir Ihnen zum Tragen von etwas dickeren Gartenhandschuhen mit längeren Stulpen, damit Sie sich an den Dornen nicht verletzten. Wenn Sie sich selbst den Rosenschnitt auch nach diesen Hinweisen nicht zutrauen, können wir diesen gern als Dienstleistung in Ihrem Garten vornehmen.