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Garten- und Landschaftsbau
Dennis Ditz
Mittelstraße 10
42579 Heiligenhaus
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Beim Strauchschnitt die Unterschiede der Wuchsform beachten

Wenn Sie einen fachmännischen Strauchschnitt durchführen möchten, sollten Sie zuerst einmal schauen, ob es sich um einen Strauch mit basitonischem oder akrotonischen Wuchs handelt. Daraus leiten sich für den Strauchschnitt erhebliche Unterschiede ab. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass der Strauchschnitt im Winter erfolgen sollte. Bei den Schnitten sind hinsichtlich der anzuwendenden Schnitttechniken Differenzierungen zwischen Arten mit Blüten an einjährigem und Blüten an mehrjährigem Holz zu beachten.

Als Sträucher mit basitonischem Wuchs werden Exemplare bezeichnet, bei denen die neuen Triebe neben den alten Trieben direkt aus dem Boden kommen. In der Regel findet sich diese Wuchsform bei Sträuchern mit niedrigen und mittleren Höhen. Dazu gehören die wilde Haselnuss und Forsythia, aber auch Wildrosen und die Blutjohannisbeere.

Viele der mittelhohen bis hohen Sträucher bringen einen akrotonischen Wuchs mit. Er ist durch einen Haupttrieb gekennzeichnet, von dem aus in unterschiedlichen Höhen weitere Nebentriebe abzweigen Charakteristisch ist hier, dass eine kontinuierliche Ausbreitung des Volumens sowohl in der Breite als auch in der Höhe erfolgt. Ein typischer Vertreter dieser Wuchsform ist der Flieder. Einige Ahornarten gehören ebenfalls in diese Gruppe.

Beim Strauchschnitt für basitonische Sträucher sind die Haupttriebe nur mit äußerster Vorsicht zu stutzen. Sie sind für ein gleichmäßiges Aussehen des Strauchs mit verantwortlich. Die Jungtriebe müssen direkt über dem Boden gekappt werden. Dabei ist zu beachten, dass die verbleibenden Jungtriebe eine optimale Verteilung haben und jeder für sich ausreichend Platz zum Wachsen hat. Dieser Strauchschnitt wird optimalerweise alle zwei bis drei Jahre durchgeführt. Dabei sollten Sie möglichst immer die ältesten Triebe der Pflanze entfernen.

Beim Strauchschnitt an akrotonischen Sträuchern gehen Sie am besten ähnlich vor wie beim Schnitt eines Obstbaumes. Dabei sollte die natürliche Form der Sträucher bewahrt werden. Stehen Sträucher zu dicht nebeneinander, sollten sie nicht durch den Strauchschnitt unnormal verschmälert werden. Hier wäre es ratsam, lieber einen der überzähligen Sträucher zu entfernen oder zu versetzen. Auch an eine Auslichtung der Krone zum Verhindern von Pflanzenkrankheiten sollten Sie dabei mit denken. Eine einfache Höhenkürzung durch den Strauchschnitt bringt kein optimales Ergebnis, denn der Strauch versucht, das wegfallen Höhenvolumen durch eine Verdichtung wieder auszugleichen.

Da der Strauchschnitt für den Laien nicht ganz einfach ist, sollten Sie ihn sich als fachkundige Dienstleistung für Ihre optimale Gartengestaltung gönnen. Unsere Mitarbeiter unterbreiten Ihnen gern ein auf Ihre individuellen Wünsche zugeschnittenes Angebot.