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Garten- und Landschaftsbau
Dennis Ditz
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Wann darf man Bäume fällen?

Die wichtigste gesetzliche Regelung zum Bäume Fällen findet sich im Paragrafen 39 des deutschen Naturschutzgesetzes, das auch als BNatSchG abgekürzt wird. Das Gesetzt trat erstmals im Januar 1977 in Kraft. Die letzten Änderungen traten im März 2010 bzw. im Januar 2013 in Kraft. In den Paragrafen 69 bis 73 werden sogar Bußgelder benannt, die für Vergehen gegen diese Rechtsnorm verhängt werden können.

Der benannte Paragraf 39 BNatSchG sagt wörtlich aus, dass es verboten ist, "wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten". Diese bundesweiten Bestimmungen wurden durch die Gesetzgebungen der Länder und Kommunen ergänzt. In vielen Städten gibt es sogenannte Baumsatzungen, in denen ganz konkrete Regelungen enthalten sind, unter welchen Bedingungen man Bäume fällen darf. Ob und wann man bestimmte Bäume fällen darf, bringt man am besten durch eine Nachfrage beim lokalen Grünflächenamt in Erfahrung.

Eine Genehmigung ist nach den Buchstaben des Bundesnaturschutzgesetzes beim Bäume Fällen nur dann notwendig, wenn der betreffende Baum nicht gezielt gepflanzt worden ist. Das bewirkt die Formulierung "wild lebende Pflanzen". Nutzbäume - wie zum Beispiel Obstbäume - gelten danach nicht als Pflanzen, für die eine Fällgenehmigung des Grünflächenamts erforderlich wäre.

Auch reine Zierbäume, die wild gewachsen sind, können gefällt werden, wenn sie zum Beispiel ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das könnte bei einem vom Blitz getroffenen Baum mit gespaltenem Stamm der Fall sein. Das wäre ein "vernünftiger Grund", der vom Naturschutzgesetz beim Bäume Fällen akzeptiert wird. Allerdings sollte man den Zustand des Baums dokumentieren, um damit gegebenenfalls gegen einen unberechtigten Bußgeldbescheid vorgehen zu können.

Außerdem dürfen Sie nur dann Bäume fällen, wenn die öffentliche Sicherheit davon nicht gefährdet wird. Beim Fällen von Bäumen an Straßen oder Gehwegen sind deshalb häufig befristete Sperrungen notwendig, für die Sie sich vorher eine Genehmigung beim Verkehrsordnungsamt holen müssen.

Möchten Sie zu Gunsten der Schaffung von Bauplätzen gesunde Bäume fällen, ist eine Genehmigung vom Grünflächenamt notwendig. Diese Genehmigung kann mit Auflagen verbunden werden. Die häufigste Art der Auflage sind Ersatzanpflanzungen, die sie innerhalb des eigenen Grundstücks oder an vorgegebenen Stellen vornehmen müssen.

Fazit: Wenn Sie Bäume fällen möchten, bei denen Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie vorsorglich beim Grünflächenamt der zuständigen Kommune fragen. Möchten Sie die Baumfällarbeiten selbst nicht ausführen, bieten wir Fachleute für Garten- und Landschaftsbau das Ihnen genau wie die eventuell beauftragten Neupflanzungen als fachkundige Dienstleistung an.